Gossip (Ausgabe 2016-11)

Anlässlich des Weltfrauentages letzte Woche bot die Lufthansa Group 63 Frauen für fünf Langstreckenflüge auf. Und so starteten am 8. März ab Genf, Frankfurt, München, Brüssel und Wien Flugzeuge der Airlines Swiss, Lufthansa, Brussels Airlines und Austrian Airlines Richtung New York. Während die ersten drei tatsächlich mit einer rein weiblichen Crew abhoben, sass bei der

Anlässlich des Weltfrauentages letzte Woche bot die Lufthansa Group 63 Frauen für fünf Langstreckenflüge auf. Und so starteten am 8. März ab Genf, Frankfurt, München, Brüssel und Wien Flugzeuge der Airlines Swiss, Lufthansa, Brussels Airlines und Austrian Airlines Richtung New York. Während die ersten drei tatsächlich mit einer rein weiblichen Crew abhoben, sass bei der AUA ein Mann auf dem Kapitänssitz. Die Airline beschäftige zwar weibliche Kapitäninnen, hiess es in einer Erklärung, jedoch bisher nicht auf der Boeing 767, die auf der Strecke nach New York eingesetzt wird. Hoffen wir, dass es dann nächstes Jahr mit einer reinen Frauencrew klappt!

Für die touristischen Entscheidungsträger auf dem amerikanischen Kontinent ist die Schweiz ein verschwindend kleiner Teil auf der Landkarte. Budgets für Werbung und -Marketing werden deshalb kaum -gesprochen. Einige Tourismusbüros, die das Potenzial der Schweiz und seiner wohlhabenden Reisenden kennen, behelfen sich darum mit einem kleinen Trick: Sie machen die Schweiz kur-zerhand zum 17. Bundesland von Deutschland und nutzen das Deutschland-Budget einfach mit. Wie an der ITB zu hören war, ist das zum Beispiel bei Chile gängige Praxis. Leider haben wir Tourismusminister Luis Felipe Céspedes an der Messe nicht getroffen, sonst hätten wir ihn fragen können, wo denn wohl die Schweiz liegt.In Süd-, Nord-, West- oder Ostdeutschland? 

Chaotische Szenen sind vor Ostern an Bord von Air-Berlin-Flügen zu erwarten. Anstatt brav angeschnallt auf ihren Sitzen zu verharren, kann es vorkommen, dass Passagiere die Bordküche plündern, die WCs verwüsten, Frachträume durchwühlen und manche werden sogar versuchen, das Cockpit zu stürmen. Grund? An Bord sind Lindt-Goldhasen versteckt, welche teils mit grösseren Gewinnen verknüpft sind. War sich der Air-Berlin-Chef Stefan Pichler wohl bewusst, dass diese Osteraktion zu Turbulenzen führen könnte?