Letzten Montag wurde der Vertrag unterschrieben und am Dienstag das Personal orientiert: Fröhlich Reisen wird per 1. Januar 2008 an Eurobus verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Der Carbetrieb (9 Reisebusse und ein Sprinter), die Büros sowie die 15 Angestellten werden Anfang 2008 von Oberengstringen nach Zürich zu Eurobus auf das Welti-Furrer-Areal umziehen. Als neuer Geschäftsführer wird Roman Hollenstein, der seit längerer Zeit für Eurobus tätig ist, verantwortlich zeichnen. Fröhlich wurde 1908 als Pferdefuhrhalterei gegründet und wird nächstes Jahr hundert Jahre alt. Die Lokalitäten in Oberengstringen bleiben im Besitz der bisherigen Gesellschaft. Nicht betroffen vom Verkauf ist der Ortsbus Uitikon, welcher nach wie vor im Auftrag von Postauto Zürich betrieben wird.
Für Susanne Fröhlich, die zusammen mit ihrem Mann Ernest die Firma in dritter Generation über 30 Jahre geführt hat, ist dieser Verkauf der logische Schritt ihrer Nachfolgeregelung. «Unser Sohn Alexander, der auch in der Firma arbeitet, wollte die Geschäftsführung nicht übernehmen», somit sei nur ein Verkauf in Frage gekommen, erklärt sie. «Wir kennen und schätzen Eurobus schon seit Jahren als verlässlichen und starken Partner», fügt Fröhlich bei. Sie und ihr Mann werden sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, doch wird Eurobus den Namen als Marke beibehalten. Sie ist überzeugt, dass Eurobus die Aktivitäten erfolgreich und im Sinne der Familie Fröhlich weiterführen wird. Das Reiseangebot für Fröhlich-Kunden würde mit dieser Integration in die Knecht-Reisegruppe um ein Vielfaches erweitert.
Guido Casanova



