Im Rennen um das Veranstaltergeschäft von Kuoni lichten sich die Reihen der möglichen Interessenten allmählich. Ein prominenter Kandidat, den viele auf der «Shortlist» sahen, steigt aus: Die TUI Group lässt sich in der «Nordwestschweiz» zitieren, dass sie kein Interesse an einem Investment in Kuoni oder eine ihrer Tochtergesellschaften habe. Diese Aussage erstaunt insofern, als der TUI-Konzern in den letzten Wochen immer strikt an seiner «No Comment Policy» festgehalten hatte.
Wie in den letzten Wochen bereits vermutet wurde, ist auch Thomas Cook definitiv nicht an Kuoni interessiert. Man beschränke sich in der Schweiz bewusst auf einen kleinen Betrieb, lautet das offizielle Statement. Bei der Absage von Thomas Cook dürften indes auch mangelnde finanzielle Ressourcen eine Rolle spielen.
SJ



