Es war ein vielbesprochenes Thema an der diesjährigen Indaba in Durban: das neue «Lodge Link Network» der südafrikanischen Fluggesellschaft Airlink. Diverse Luxus-lodges im Krüger-Nationalpark erhalten damit eigene Flugverbindungen mit Anschluss an das weltweite Flugnetz. Jede Lodge erhält einen IATA-Code und wird quasi als Flughafen in die GDS aufgenommen. Damit wird es möglich, mit einem einzigen Ticket via Johannesburg oder Kapstadt in die Lodges zu reisen.
Mit den Flughäfen Nelspruit (Kruger Mpumalanga International Airport) und Skukuza gibt es zwei Basen, an denen vier brandneue Cessna 208B Grand Caravans stationiert werden. Von dort aus geht es auf drei Routen zu fünf Flugplätzen:
Londolozi
Singita
Sabi Sabi
Arathusa als «Sammelplatz» für die Lodges
Arathusa, Cheetah Plains, Chitwa Chitwa,
Djuma Vuyatela, Elephant Plains, Nkorho
und Simbambili
Ulusaba als «Sammelplatz» für die Lodges
Ulusaba Rock, Ulusaba Cliff, &Beyond Lead-
wood und Exeter, Inyati, Leopard Hills, Dulini,
Savanna und Idube.
Die Flüge finden gemäss alle täglich statt, für einzelne Teilstrecken ergeben sich sogar Double-Daily-Verbindungen. Die Strecken sind bereits buchbar und werden sukzessive zwischen Juli und September gestartet.
Mit der neuen Strategie greift Airlink Federal Airlines an, welche die Flugplätze von Sabi Sand und Singita bereits anfliegt allerdings direkt von Johannesburg aus. Südafrikanische Touristiker bezweifeln trotzdem, dass die hohen Preise dieser Lodge-Flüge dadurch wirklich sinken.
SJ



