Eine Woche nach Hotelplan Suisse hat TUI Suisse ihr Kommissionsmodell für 2014/2015 bekanntgegeben. An der Basiskommission wird nicht gerüttelt: Die Topagenten (Gesamtum-satz über CHF 1 Mio.) erhalten 13% Kommission, für die A-Agenten (ab CHF 700000) gibt es 12%, für die B-Agenten (ab CHF 450000) 11%, für die C-Agenten (ab CHF 250000) 10%, für die D-Agenten (ab CHF 150000) 9% und ab CHF 50000 noch 8%. Dies gilt auch für die Marke Airtours, die in der Schweiz kürzlich eingeführt wurde. Bei 1-2-Fly ist die Kommission wie gewohnt bei 10% gedeckelt.
Geändert haben dafür die Superkommissionen, also der Extrabonus auf Steigerungen des Gesamtumsatzes. Ein Wachstum von 5% wird nur noch mit 0,125% statt 0,25% belohnt; die weiteren Stufen werden jeweils um 0,25% gekürzt. Um 1% Superkommission zu erreichen, muss neu ein Wachstum von 25% her. «Wir haben dies angepasst, weil die Reisebüros aus einem grösseren Angebot schöpfen können», erklärt Markus Kohli, Director Retailer Services. Zum grösseren Angebot gehören unter anderem die Marke Airtours, aber auch eine grössere Zahl differenzierter Hotels oder zwei neue Schiffe bei TUI Cruises.
Der 2%-Steigerungs-Incentive auf Buchungen bei TUI-Hotelmarken fällt weg. «Der Incentive wurde eingeführt, als nur ein paar wenige Hotels buchbar waren. Mittlerweile bieten wir rund 1000 Hotels in den sieben Reisewelten an, und 50% der Gäste buchen bereits eines dieser Hotels», so Kohli.
Weitere News: Auf Top-Angeboten gibt es schon seit März bis zu 10% Kommission, auf Buchungen beim Transferanbieter Holiday Taxis gibt es neu 20% statt 5%, und die Servicegebühren auf Offerten und Buchungen bei TUI Flextravel sind neu im Kommissionsmodell festgehalten.
SJ
