Weichere Kontraste, eine modernere Schrift und eine abgesoftete aber dynamische Bildwelt so kommt das neue Corporate Design des Bahn- und Städtereisenspezialisten Railtour daher. «Nach dem letzten Rebranding im Jahr 2005 wurde es einfach Zeit für eine Anpassung», sagt Railtour-Chef Werner Schindler zur Begründung. Dank vieler Vorgespräche und Abstimmungen mit Reisebüros sowie Endkunden gebe es jetzt ein rundum positives Feedback. Die Marken Frantour und ACS Reisen seien vom Rebranding übrigens nicht tangiert, klärt der Geschäftsführer auf. An den Markenwerten (authentisch, leidenschaftlich, zuverlässig) ändere sich ebenfalls nichts.
Im neuen Railtour-Design gestaltet sind die Kataloge «Alpenzüge», «Eurostädte», «Deutschland» sowie die Sonderbroschüre «Expo Milano». Zur Weltausstellung in der italienischen Messemetropole vom 1. Mai bis 31. Oktober werde es einen regelrechten Run auf die knappen Zimmer und damit auf die Reisebüros geben, sagt Schindler voraus. Railtour bietet in seiner Broschüre darum neben weiteren Infos eine siebenseitige Auswahl an Hotels in Mailand und Umgebung an. «Dieses Kontingent haben wir uns wahrlich erkämpft», blickt der Railtour-Chef auf die dreijährige Expo-Vorbereitungszeit zurück. Vor allem gegen Ende der Expo und an den Wochenenden werde es eng in der Stadt.
Wie gewohnt laufe ansonsten Deutschland mit der Nord- und Ostsee «ausgezeichnet». Von Mai bis September fliegt nun Intersky sogar exklusiv für Railtour jeden Samstag ab Zürich nach Heringsdorf auf Usedom. Betonen möchte Schindler aber auch Hamburg, wo Railtour für das neue Musicalhaus «Theater an der Elbe» Kontingentsplätze anbietet. Kern von speziellen Packages sind zudem die Cruise Days im September.
«Freude macht auch ganz Frankreich», sagt Schindler. Die Lieblingsdestination der Schweizer wird seiner Voraussicht nach im Jahr 2015 kräftig zulegen. Das Angebot sei vielfältig und gehe weit über die Côte dAzur hinaus.
Nach den Anschlägen in Paris der Keydestination von Railtour sieht der Experte übrigens keinen Grund für Touristen, nicht in die französische Hauptstadt zu reisen. Eklatante Buchungsrückgänge erwartet er nicht.



