Vor bald 25 Jahren kaufte Gordon «Butch» Stewart sein erstes Hotel in der Karibik. Damit legte er den Grundstein für die Hotelgruppe Sandals Resorts International (SRI). Die auf Paare ausgerichteten Hotels sind mit 15 Anlagen auf Jamaika, Saint Lucia, Antigua, Bahamas, Barbados und Grenada vertreten. Ebenso wie die drei Beaches Resorts, die ganz auf Familien zugeschnitten sind, sind sie als All-inclusive-Resort konzipiert. In Planung ist ein weiteres Beach Resort auf Barbados. Hier baut die Hotelgruppe das ehemalige Almond Beach Resort in St. Peter komplett um. Bei Schweizern besonders beliebt sind laut Deutschland-Geschäftsführerin Rosemarie Wolf das luxuriöse Sandals Royal Bahamian in Nassau und das Sandals Emerald Bay auf Great Exuma.
Seit Beginn legt die Hotelgruppe Wert auf hohen Komfort und exklusiven Service. Ende Januar wurde eines der grössten Projekte des letzten Jahres abgeschlossen und das Sandals Barbados konnte nach Modernisierungsmassnahmen in Höhe von USD 65 Mio. seine Wiedereröffnung feiern. Neben Wachstum spielt für SRI auch die Pflege der bestehenden Hotels eine wichtige Rolle. Deshalb werden in diesem Jahr insgesamt USD 100 Mio. in Umbau- und Modernisierungsmassnahmen investiert. So ist für 2015 die Fertigstellung von fünf exklusiven Suiten direkt am Meer auf der Privatinsel des Sandals Royal Caribbean geplant. Im Caribbean Village des Beaches Turks & Caicos stehen in diesem Jahr zwölf frisch renovierte luxuriöse Presidential-Suiten zur Verfügung, die als Caribbean Two-Bedroom Luxury Butler Villa Suites buchbar sind.
«Vor allem mit unseren neuen und exklusiven Häusern auf Barbados und Grenada sehen wir grosses Potenzial für die Schweiz», so Wolf. «Auch wollen wir mit dem Sandals Barbados den Kreuzfahrer ansprechen, der gerne vor oder nach der Kreuzfahrt ein paar Tage auf der Insel verbringen möchte.» Barbados und die noch eher unbekanntere Gewürzinsel Grenada bieten sich laut Wolf ausserdem durch ihre Unterschiedlichkeit sehr gut zum Island-Hopping an. «Und da bei Sandals auch die Transfers inklusive sind, muss sich der Gast bis auf die Liat-Flüge um nichts mehr kümmern.» Da der Schweizer Gast vor allem die höheren Zimmerkategorien nachfragt, kommt ihm das «Luxury Included»-Konzept von Sandals sehr entgegen. «Wir werden zudem unser Angebot an Sandals Resorts für den Schweizer Markt ausbauen, da die Veranstalter für den Winter 2015/16 ihre Programme um die Kleine Karibik erweitern werden», blickt Wolf in die Zukunft.
NDR



