Service on demand: Ferien zum selbst zusammenstellen (Ausgabe 2015-16)

Die Aluna Resorts legen Wert auf Umweltschutz und wollen ihren Gästen ein besonders flexibles Baukastensystem bieten.

Die Dachmarke Aluna Resorts eröffnet im Mai 2015 ihre erste Feriendorfanlage in Donoratico an der Etruskischen Küste. Das neu gebaute Aluna Paradú Tuscany Resort umfasst 376 Apartments mit Terrasse in 190 Holz-Chalets am Meer. Die Besonderheit: Durch ein Baukastensystem sollen die Gäste mehr Freiheit bei der Feriengestaltung bekommen als bislang in der Hotellerie üblich. Grundsätzlich ist das Resort für Selbstversorger ausgelegt. Das Basispaket deckt die Apartmentmiete sowie die Nutzung der Infrastruktur des Resorts ab. Jeder einzelne Gast (auch innerhalb einer Gruppe) kann aber aus einer Palette an zubuchbaren Leistungen wählen. Diese reicht vom Brotservice, Buffet- oder À-la-carte-Essen über Veranstaltungen bis hin zu Babysitter und Sportangeboten. Der Gast entscheidet im Voraus oder vor Ort, welche Leistungen er wann in Anspruch nehmen will. Bezahlt wird, was in Anspruch genommen wird.

«Bei der Ausarbeitung des Konzepts wurden die aktuellen Megatrends berücksichtigt», erklärt Julian Leitner, CEO der Aluna Resorts. Dazu gehöre auch die Nachhaltigkeit, auf die ebenfalls Wert gelegt werde. Für den Bau der Anlagen seien darum grösstenteils natürliche und recyclierbare Materialien verwendet worden. Das Resort ist autofrei und mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage energieautark. Das Wasser kommt aus eigenen Brunnen. «Unser Paradebeispiel für das regionale Sourcing ist das À-la-carte-Restaurant ‹km ZERO›. Hier wird nach toskanischen Rezepten gekocht und die verwendeten Produkte kommen von Bauern, Fischern und Produzenten aus der nahen Region», erklärt Leitner. 

Die aus Österreich stammenden Aluna Resorts haben bereits Expansionspläne. Bis 2016 wolle man zwei weitere Aluna Resorts eröffnen und bis 2019 insgesamt zehn Resorts unter der Dachmarke vereinen. 

SG