Swiss-Vorzugspreise: STAR zeigt sich mit SRV solidarisch (Ausgabe 2008-15)

Mitglieder von SRV und STAR sollen Flüge von Swiss/Lufthansa nicht mehr aktiv verkaufen.

Die Task Force des Schweizerischen Reisebüro-Verbands (SRV) hat ein
umfangreiches Massnahmenpaket gegen die Vorzugspreise von Swiss und
Lufthansa beschlossen. Den Mitgliedern wird empfohlen, Flüge von Swiss
und Lufthansa bis auf Weiteres nur noch passiv zu verkaufen und nicht
mehr an Events der beiden Airlines teilzunehmen. Weiter ergreift der
SRV rechtliche Massnahmen und gelangt an die Wettbewerbskommission
(Weko) sowie an die eidgenössische Preisüberwachungsstelle.

Unterstützung erhält der SRV dabei von der Swiss Travel Association of
Retailers (STAR). Luc Vuilleumier, STAR-Präsident: «Bisher haben wir
uns zurückgehalten, weil der SRV hervorragende Arbeit leistet. Wir
können uns beim SRV nur bedanken und stellen uns voll hinter die
Massnahmen. Wenn es je eine Einigkeit zwischen STAR und SRV gab, dann
jetzt. Ich war in letzter Zeit vermehrt in Kontakt mit dem SRV.»

Laut Vuilleumier wird auch den STAR-Büros empfohlen, Swiss und
Lufthansa nicht mehr aktiv zu verkaufen. «Zusätzlich planen wir noch
ein Projekt mit ‹STAR-Groove›. Dieses ist noch nicht spruchreif, geht
aber in die Richtung, dass jedes unserer Büros auch lokal etwas
bewirken kann», stellt Vuilleumier in Aussicht.

Swiss analysiert Massnahmen