Die Botschaft von Harry Hohmeister, Chief Network & Distribution Officer der Swiss, am TTW in Montreux war klar: «Ab Sommer 2008 wollen wir uns nur noch auf zwei Wetlease-Partner konzentrieren. Einer davon ist Helvetic Airways.» Laut Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel wird der Name der zweiten Partner-Airline erst in der Zeit um Weihnachten bekannt gegeben, weil noch nicht alle Details geregelt sind.
Klar ist also, dass die Zusammenarbeit zwischen Swiss und Helvetic Airways weiterlaufen wird mit unveränderter Anzahl Flugzeuge. «Die drei Maschinen des Typs Fokker 100 von Helvetic Airways werden auch im Sommer 2008 für uns fliegen», bestätigt Donzel.
Über den zweiten Partner kann derzeit nur spekuliert werden. Am wahrscheinlichsten scheint eine weitere,
allenfalls verstärkte Zusammenarbeit mit der deutschen Cirrus Airlines. Ingrid Jung, Director Sales & Marketing Cirrus Airlines, hält sich bedeckt: «Wir operieren aktuell eine Boeing B-737 für die Swiss im Wetlease. Ob dieser Vertrag 2008 verlängert wird, können wir nicht einschätzen.»
So klar, wie es auf den ersten Blick scheint, ist die Anzahl Wetlease-Partner ab Sommer 2008 aber doch nicht. Denn die Airline unterscheidet zwischen Verträgen wegen Besatzungsknappheit bei Swiss sowie Verträgen aus operationellen oder Produktegründen. Die Einschränkung auf zwei Partner bezieht sich offenbar nur auf die erste Kategorie. Donzel: «Es ist klar, dass Darwin Airline (Lugano) und Privat Air (Newark) weiterhin für uns fliegen werden, da diese Verträge mit der Besatzungsknappheit bei Swiss European nichts zu tun haben (operationelle oder Produktegründe). Darwin und Privat Air sind Wetlease-Partner auf spezifischen Routen Privat Air wegen des Produktes (all Business Jet) und Darwin aus operationellen Gründen (Anflug Lugano).»
Bis Ende Sommerflugplan hatte die Swiss auch Spanair als Wetlease-Partner. Im Winter fliegen Cirrus (Prag) und Flightline (Birmingham) für Swiss. Diese Verträge laufen im Frühling 2008 aus.
Chris Probst



