«TCS bietet neue Perspektiven» (Ausgabe 2007-49)

Pascal Wieser (44) verlässt Travelhouse und wird 2008 Leiter des Geschäftsfelds Tourismus und Freizeit beim TCS. Er äussert sich erstmals zu seinem Wechsel.

Herr Wieser, wie kam der Wechsel zum TCS überhaupt zustande?

Einen Abgang geplant habe ich nicht, ich war ja bei Travelhouse
erst seit April in einer neuen, interessanten Funktion tätig. Beim
beiläufigen Lesen von Stellenanzeigen stiess ich auf eine Stelle beim
TCS, die mir interessant schien, habe dies aber nicht weiter beachtet.
Erst später erfuhr ich per Zufall, dass die Stelle noch offen sei, und
ich habe mich nach Details erkundigt. So kam die Sache ins Rollen.

Was hat denn letztlich den Ausschlag für den TCS gegeben?

Ich bin seit 15 Jahren im Touroperating tätig, also nur in einem
Teilbereich der touristischen Wertschöpfungskette. Beim TCS eröffnen
sich mir in den Bereichen Freizeit, etwa gekoppelt mit Mobilität,
neue Tätigkeitsbereiche. Diese Organisation hat ein enormes
touristisches Potenzial mit ihren 1,5 Millionen Mitgliedern. Der TCS
ist in einem Entwicklungsprozess und verfügt über sehr engagierte
Mitarbeitende. Ich kann mein Know-how einbringen und gleichzeitig
meinen Horizont erweitern. Das ist eine neue Herausforderung, der ich
mich stellen will.

Was machen Sie denn beim TCS genau?

Ich werde ab 3. Januar die bestehende Grob-Strategie für den
Geschäftsbereich Tourismus & Freizeit verfeinern und erweitern und
deren Umsetzung verantworten. Man muss bedenken, dass zum TCS ein
Touroperating für Gruppenreisen, 35 Campingplätze, zwei Hotels in der
Schweiz sowie mehrere verschiedene Partnerschaften im Tourismus- und
Freizeitbereich – zum Beispiel mit Schweiz Tourismus – gehören. Des
Weiteren werde ich die Fachführung Reisen der 34 Geschäftsstellen
übernehmen, bin also beispielsweise für die Sortimentspolitik der
TCS-Reisebüros zuständig. Es kommt viel Spannendes auf mich zu!

Ziehen Sie nun nach Genf?

Nein, ich bleibe im Raum Zürich wohnhaft. Ich werde zwei bis
drei Tage pro Woche in Genf sein, die restlichen zwei bis drei Tage
arbeite ich im TCS-Zentrum in Volketswil, bzw. bin viel «on the
road». In Volketswil verfüge ich über einen Arbeitsplatz, genau wie
Peter Fischer, der Leiter der Geschäftsstellen. Mein Chef wird übrigens
Roger Schober sein, der Leiter Division Business & Vertrieb.

Wie gestaltet sich der Abschied bei Travelhouse?

Es war schön, für einen besitzergeführten
Spezialisten-Veranstalter tätig zu sein, und es sind mir manche
Mitarbeitende ans Herz gewachsen. Der Abschied am 14. Dezember fällt
mir nicht so leicht. Der Job ist nie fertig, und es gibt noch einiges
zu tun mit den einzelnen Marken, doch das wird mein Kollege Rolf Bühler
nun sehr gut weiterführen; die Übergabe erfolgt in
diesen Tagen. Ich freue mich jetzt auf neue Perspektiven.