Wie nimmt Swiss den Entscheid auf,
dass der SRV auf die Leading Partnerschaft bei der
Reisebüro-Gemeinschaftswerbung verzichtet, Swiss und LH «rausgeworfen»
hat und das Geld zurückbezahlt?
Wir bedauern diesen Entscheid.
Wie stellt sich Swiss zum alternativen
Vorschlag einer «gewöhnlichen Preiserhöhung» der Ticketpreise durch
Swiss, so wie sie von Cornel Küng, Amadeus, im TI vom vergangenen
Freitag vorgeschlagen wird?
Dieser Vorschlag ist unsinnig, er löst das Problem nicht. Noch
einmal, die GDS-Kosten sind massivst zu hoch und müssen signifikant und
nachhaltig reduziert werden.
Gibt es vonseiten der Swiss überhaupt Überlegungen zu möglichen Alternativen zum Vorzugspreismodell mit GDS-Gebühren?
Ja, wenn die Kosten, wie mehrfach kommuniziert, gesenkt werden
können. Eine weitere, geprüfte Alternative wäre, die tiefsten
Buchungsklassen nicht mehr via die GDS zu vertreiben. Diese Alternative
wäre für den stationären Vertrieb einschneidenderer als das jetzt
kommunizierte Vertriebsmodell. Unser Ziel ist aber klar, wir wollen
weiter «Full-Content» anbieten.
Wurde schon ein neuer Termin für ein Gespräch zwischen Swiss und dem SRV vereinbart? Wann findet dieses statt?
Ja, es werden weitere Gespräche stattfinden.
Wie viele Reisebüros/Partner haben bereits eine Zusage gemacht, den Vertrag für Preferred Fares zu unterzeichnen?
Die Verträge wurden in der Schweiz noch nicht verschickt, wir
haben aber mündliche Zusagen für das Modell. Firmenkunden werden dies
so auch von ihren Reisebüros fordern.
Wie ist der aktuelle Stand bezüglich technischer Lösungen zur Umsetzung dieses Modells?
Detailfragen werden zurzeit finalisiert. Wir werden die Reisebüros in der Umsetzung auch unterstützen.
Steht Swiss mit den GDS wie Travelport und Amadeus in Kontakt?
Ja, wir sind laufend in Kontakt, aber in unterschiedlicher Intensität.
