Kuoni Schweiz erwartet gemäss CEO Stefan Leser erneut einen
Umsatzzuwachs: «Unbefriedigend ist die Marge. Deshalb wurde ein
Restrukturierungsprogramm angekündigt, verbunden mit der Überführung
von Kuoni Schweiz in die spartenorientierte neue Organisation der
Gruppe. Hier sind wir sehr gut im Zeitplan.» Das Geschäftsjahr der
börsenkotierten Firma endet am 31. Dezember 2007, darüber berichtet
wird erst am 13. März 2008.
Hotelplan erstmals inklusive Travelhouse, so CEO Thomas
Stirnimann wird die Resultate in den ersten Januarwochen
präsentieren. Das Geschäftsjahr 2006/07 der beiden Gesellschaften ist
am 31. Oktober abgelaufen. Entsprechend kann Peter Spring, CEO von
Hotelplan Schweiz, wenig konkret werden. Nur soviel: «Leichter
Volumenrückgang zugunsten des Ertrags.» Und: «Was sich stark ausdrückt,
ist, dass wir bei den Katalogbuchungen generell höher sind als im
Vorjahr, hingegen weniger Last Minute haben.»
TUI Suisse dürfte weiter gut 20% über dem Vorjahr liegen befindet
sich aber wegen des Mutterkonzerns in einer «quiet period», die gestern
nach Redaktionsschluss abgelaufen ist. Entsprechend äussert sich Martin
Wittwer, CEO von TUI Suisse, noch nicht in Zahlen für das gesamte
Geschäftsjahr: «Es zeigt sich deutlich, dass diejenigen
Vertriebspartner, die gezielt und ununterbrochen Verkaufsförderung
betreiben und sich für einen hohen Verkaufs- sowie Servicestandard
einsetzen, von der Reiselust der Kunden profitieren.»
FTI Touristik hält sich in der Schweiz gewohnt bedeckt. CEO Walter
Binggeli sagt: «Wir sind mit der Entwicklung im laufenden Geschäftjahr
sehr zufrieden. Dies nicht zuletzt durch das breitere Angebot im
Mittelstreckenbereich ab Basel und Zürich.»
Transparenter ist ITS Coop Travel, CEO Andreas Restle erklärt: «Wir
erreichen unser Umsatzziel von 35 Millionen Franken.» Zudem: «ITS Coop
hat sich im Markt etabliert und bietet das beste
Preis-Leistungs-Verhältnis in der Schweiz. Dies zeigen die Vergleiche,
und es gab noch keinen Gegenbeweis, also keine Rückzahlung aufgrund der
Tiefstpreisgarantie.»
