Zum zweiten Mal wurde der TTW Romandie in Lausanne durchgeführt, um näher am Markt zu sein. Und zum Abschluss der Ausgabe 2014 haben Aussteller wie Besucher, sowohl neue wie auch erfahrene, die Richtigkeit dieses Entscheids unterstrichen. Nach den zwei Halbtagen mit Workshops und Ausstellung war das Feedback durchwegs positiv, sowohl in Bezug auf die Besucherzahl als auch auf den Aus- und Weiterbildungs-Content sowie das Networking zwischen Ausstellern und Besuchern.
Natürlich muss jeder Messe- und Event-Organisator konstruktive Kritik entgegennehmen und nach Möglichkeit sein Konzept den Bedürfnissen anpassen. Der Standort Lausanne steht indes nicht mehr zur Debatte: Die Romandie ist geografisch aufgesplittet und einzig die waadtländische Hauptstadt, welche auch ein Verkehrsknotenpunkt ist, zieht genügend -Reisebranchenprofis an. In diesem Zusammenhang soll der SBB Dank ausgesprochen werden, da diese die TTW-Teilnehmer gratis nach Lausanne beförderte. Daneben verdient der Flughafen Genf doppelte Anerkennung, weil er einerseits wieder die «Envol»-Workshops unterstützte und andererseits beitrug, dass zehn in Genf aktive Airlines mit einem Stand am TTW präsent waren.
Die erstmalige Verleihung des «Travel Personality Award» in der Romandie hat darüber hinaus dem ersten Messetag Flügel verliehen: Noch nie war am Mittwoch der Besucherandrang so gross, seitdem der TTW zwischen Zürich und der Romandie aufgeteilt ist. Die sehr geschätzte Anwesenheit von SRV-Präsident Max E. Katz unterstreicht dabei das wachsende Interesse am Rahmenprogramm des TTW.
Die TTW-Zukunft kann auf dieser nunmehr soliden Basis aufgebaut werden. Die 829 ausgehändigten Badges, rund 17% mehr als im Vorjahr, sprechen eine klare Sprache. Bleibt nur noch zu wünschen, dass die grossen Retailer-Ketten ihr Personal vermehrt an den TTW entsenden. Diesbezüglich gibt es noch einiges zu tun.
Dominique Sudan
Chefredaktor TI français
