TUI Suisse erhöht Ende 2008 den Mindestumsatz (Ausgabe 2007-39)

Kontinuität und keine wesentlichen Änderungen im Kommissionsmodell 2007/08.

Christine Reichardt, Manager Retailer Sales von TUI Suisse, gibt bereits jetzt eine Anhebung des Mindestumsatzes von CHF 150000 auf CHF 200000 per 1. November 2008 bekannt. «Diese Erhöhung ist durch unsere stark erweiterte Produktpalette sicher gerechtfertigt. Wir liegen damit immer noch tiefer als die anderen zwei Grossen. Es sollte auch einem kleineren Reisebüro möglich sein, die Limite zu erfüllen. Da
sehen wir kein Problem», meint sie. Bereits per 1. November 2007 wird der Mindestumsatz für die Prio-Partner – Agenten, die sich vertraglich verpflichten, mindestens 25% ihres Touristikumsatzes bei TUI Suisse zu buchen – von CHF 300000 auf CHF 450000 angehoben. Ein Agent der Kategorie B kann also neu nicht mehr Prio-Partner sein. «Auch hier sehen wir kein Problem, denn mit der 25%-Hürde ist es keine Kunst, den neuen Mindestumsatz zu erreichen», so Reichardt.

Ansonsten präsentiert sich das Kommissionsmodell 2007/08 von TUI Suisse unverändert. Selbstverständlich ist dies für Reichardt nicht: «Trotz verstärktem Druck am Markt belassen wir die Kommissionen auf einem hohen Niveau. Auch die Abstufungen der Kategorien bleiben trotz Wachstum im Touroperating gleich. Es hat uns einige Anstrengungen gekostet, die Kommissionen halten zu können. Wir sind aber auf einem Höchststand angelangt.»

Viele TUI-Agenten können sich über einen hohen Steigerungsincentive und eine höhere Basiskommission im nächsten Geschäftsjahr freuen. «Wir hatten noch nie so viele Partner, die sich – zum Teil nicht bloss um eine Stufe – gesteigert haben. Dies betrifft ungefähr einen Drittel unserer Agenten. Es zeigt sich also, dass die Abstufung so gewählt ist, dass es gut möglich ist, in eine höhere Kategorie aufzusteigen», meint Reichardt abschliessend.   

CP