TUI will europäischer Powerbrand werden (Ausgabe 2015-21)

Die Niederlande sollen ab Herbst erster Auslandsmarkt mit neuem Auftritt sein.

Das operative Geschäft der Marke TUI soll durch eine flachere Hierarchie näher an die Führung rücken. Dies hat der Aufsichtsrat und der Vorstand der TUI Group beschlossen. Diese Neuorganisation führt nun auch zu einigen Veränderungen im Top-Management der TUI Group, dem Vorstand sowie dem Group Executive Committee.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der TUI Group und Vorstand Mainstream-Märkte, Johan Lundgren, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch per Ende Mai verlassen. Durch seinen Weggang fällt die Hierarchieebene, die er bis dato bekleidet hat, weg. 

Die Marke TUI soll ausserdem auch in Ländern, in denen es lokale Hauptmarken gibt, zur Dachmarke werden. Die Gesellschaften in Frankreich, Belgien und den Niederlanden sollen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und als erste die Marke TUI in ihrem Markt einführen. Für die Niederlande ist der Start noch in diesem Herbst vorgesehen. In einer zweiten Phase folgen dann weitere Märkte.

«Wir wollen die Stärken unserer Marke global nutzen. Ein weltweites Markenerlebnis, ein weltweiter Markenauftritt bietet viele Vorteile für die Kunden und für unsere Mitarbeiter», lässt Fritz Joussen, Co-Vorstandsvorsitzender der TUI Group, verlauten. 

Zudem werden die Hotelmarken des Konzerns ausgebaut. Bis zum Geschäftsjahr 2018/19 soll das Hotel-Portfolio um 60 neue eigene Häuser erweitert werden. 

Die Kernmarken bilden Riu, Robinson, Magic Life und die neue Hotelmarke TUI Blue. Auch für die Ferienflieger der Gruppe, darunter Tuifly, ist ein einheitlicher Markenauftritt vorgesehen. 

MM