Was läuft bei Flitterwochen.ch? (Ausgabe 2015-14)

Laut Handelsregister wurde bis dato kein Konkurs eröffnet.

Im letzten November schaffte es Flitterwochen.ch in die Medien, weil Hochzeits-paare ihre Flitterwochen nicht antreten konnten. Laut Ombudsman Franco Muff meldete sich nun wieder ein Paar bei der Beschwerdestelle, das um seine Hochzeitsreise im Mai bangt, da es bisher weder Flugtickets noch Hotelvoucher erhalten hat. «Ich habe ihnen geraten, sich beim Betreibungsamt in Küsnacht zu melden», so Muff. Weder Andreas Wehrli noch seine Frau Christelle, auf deren Namen die Firma Flitterwochen.ch eingetragen ist, sind erreichbar. 

Die Website www.flitter-wochen.ch ist noch online, viele Rubriken wie auch die AGB sind jedoch «nicht vorhanden». Das ehemalige Büro in Küsnacht ist leer.

Verwunderlich: Das Handelsregister zeigt bislang keine Konkurseröffnung. Neben rund einem Dutzend geprellten Brautpaaren gibt es Ex-Partner mit offenen Rechnungen (insgesamt über CHF 100000). Was Wehrli derzeit macht, ist unbekannt. Er wurde aber kürzlich in einem Zürcher Tram gesichtet.

NDR