Zwei-Marken-Strategie von Qantas und Jetstar (Ausgabe 2007-23)

Wie Rob Gurney, QF-GM Verkauf und Distribution, an der ATE mitteilte, baut Qantas vor allem ihr Angebot nach den USA und Südostasien aus. Dort kommt die Zwei-Marken-Strategie (Qantas und Tochter Jetstar mit einer um 40% niedrigeren Kostenstruktur) voll zum Tragen, weil klar zwischen Business- und Leisure-Verkehr unterschieden werden kann. Im Verkehr mit Europa gibt es

Wie Rob Gurney, QF-GM Verkauf und Distribution, an der ATE mitteilte, baut Qantas vor allem ihr Angebot nach den USA und Südostasien aus. Dort kommt die Zwei-Marken-Strategie (Qantas und Tochter Jetstar mit einer um 40% niedrigeren Kostenstruktur) voll zum Tragen, weil klar zwischen Business- und Leisure-Verkehr unterschieden werden kann.

Im Verkehr mit Europa gibt es keine neuen Frequenzen, sondern nur neue Codeshares mit Malev (nach FRA und BKK) und Air France (HKG). Der erste A380, für den nach ursprünglichen zwölf nun bereits total 20 QF-Bestellungen vorliegen, soll im August 2008 abgeliefert werden. Der Einsatz der neuen Flugzeuge erfolgt im Verkehr mit den USA und London. Die QF-Konfiguration soll demnächst vorgestellt werden.

Der CEO der Jetstar Airways, Alan Joyce – seit ihrer Gründung im Mai 2004 hat Jetstar bereits 17 Millionen Passagiere transportiert – wies auf die Aufnahme von Langstreckenflügen im November 2006 hin. Diese werden jetzt mit A330-200 betrieben und sollen ab 2008 mit B-787-7 und ab 2011 mit B-787-9 geflogen werden. Joyce: «Jetstar wird auch dieses Jahr wieder wie üblich einen Gewinn schreiben.» Dieser soll rund 50 Millionen AUD umfassen. Die Unternehmung ist in vier Jahren bereits um einen Faktor 3 gewachsen, bis 2009/10 soll das Wachstum gegenüber 2004 zehnfach sein. Joyce: «Wir legen auch in Zeiten von neuer Konkurrenz wie Tiger Airways, die ab Ende 2007 nicht nur Flüge von ihrer Basis Singapur nach Australien, sondern auch inneraustralische Verbindungen anbieten will, Wert auf Nachhaltigkeit und betonen, dass der Markt Australien sehr offen ist.»  

PK