
Der festliche Anlass fand im Hotel Laudinella in St. Moritz statt und war ein starkes Zeichen für das, was praxisnahes Lernen bewirken kann – organisiert wurde der Anlass nämlich von den Studierenden selbst, mit grosser Sorgfalt und viel Engagement.
Die Diplomandinnen und Diplomanden hatten ihre Ausbildung im August 2022 aufgenommen. Beeindruckend war der spürbare Drang dieses Jahrgangs, zu entdecken und gemeinsam zu gestalten. Die Schule würdigte deswegen in ihrer Feier nicht nur die akademischen Leistungen, sondern auch den besonderen Zusammenhalt und die individuelle Entwicklung der Absolvierenden.
Statement für human power
Marijana Jakic, CEO von St. Moritz Tourismus, sprach in ihrer Gastrede über die Kraft echter Begegnung und über die emotionale Tiefe des Tourismus: «Tourismus ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig – er ist ein Raum für Begegnung, für Emotion und auch für Verantwortung. Tourismus verändert uns. Tourismus macht uns empfänglicher für das ‹Andere›. Die Gäste kommen wegen der Aussicht oder der Marke – bleiben aber wegen den Menschen. Unsere Branche braucht keine Roboter, sondern den Menschen. Mit Herz und Seele.»
Auch Ursula Oehy Bubel, Rektorin, und Judith Meilwes, Schulleiterin der Höheren Fachschule für Tourismus & Management, griffen diesen Gedanken auf: «Das Engadin, mit seiner natürlichen Schönheit und seiner beruhigenden Klarheit im künstlich überreizten Alltag, macht etwas mit einem. Sei es die Nähe von Freizeit und Arbeit, die Unmöglichkeit, als Mensch übersehen zu werden oder die Chance, etwas zu bewegen, das Wirkung zeigt.»
Mit dem Entscheid, ihre Ausbildung in Samedan zu absolvieren, haben sich die Studierenden nicht nur für ein reines Tourismusstudium entschieden. Sie hatten ergänzend die Wahl, sich in Marketing, Event Management oder Public Relations zu spezialisieren. Von diesem Angebot haben auch dieses Jahr viele Studierende Gebrauch gemacht und ihre Arbeitsmarktfähigkeit dadurch zusätzlich gestärkt.
Besonders erfolgreiche Abschlüsse

Auf die Ansprachen folgten die Diplomübergaben mit speziellen Ehrungen für die Bestnoten. Die beste Diplomarbeit schrieb Olivia Mullis (Note 6.0), den höchsten Durchschnitt erreichte im Studienmodell mit Praktikum Svenja Menet (Note 5.4) und im Studienmodell mit Saisonstellen Céline Steiner (Note 5.3).
Die besten Abschlüsse in den Vertiefungsrichtungen erzielten Philipp Imhof (Marketing), Svenja Menet (Event Management) sowie Romy Hartmann (Public Relations).
Auch an der Berufsprüfung der Marketingfachleute mit eidgenössischem Fachausweis, die als Teil des Tourismusstudiums absolviert werden kann, glänzten die Studierenden aus Samedan. Nominiert als Jahrgangsbester der gesamtschweizerischen Prüfung ist Philipp Imhof.
Und das sind die 24 frischgebackenen Fachkräfte:
- Augusto Botelho Alexandra (St. Moritz GR)
- Banz Roman (Muri AG)
- Betschart Elias (Muotathal SZ)
- Büeler Tanja (Sursee LU)
- Büsser Raphael (Wernetshausen ZH)
- Cagnoni Gianna (Campocologno GR)
- Egli Alea (Schiers GR)
- Groves Joseph (Klosters GR)
- Günther Lars (Muri BE)
- Hartmann Romy (Maienfeld GR)
- Hasler Lisa (Weggis LU)
- Imhof Philipp (Laufen BL)
- Kretz Michèle Haruna (Horw LU)
- Künzli Dominique (Wil SG)
- Menet Svenja (Urnäsch AR)
- Menini Larissa (Münchenstein BL)
- Mullis Olivia (St. Gallen SG)
- Müllner Attila (Scuol GR)
- Nef Larissa (Ra- mosch GR)
- Reiss Seraina (Klosters GR)
- Rudolph Lukas (St. Gallen SG),
- Stähelin Micaela (Rapperswil/Jona SG)
- Steiner Céline (Schötz LU)
- Stieger Daria (Weinfelden TG),
