
Die aktuelle Buchungsanalyse von Hotelplan Suisse zeigt: Die Mehrheit der Kundinnen und Kunden reist zu zweit und ohne Kinder. 51% und damit mehr als jede zweite Buchung entfällt auf Paare, unabhängig vom Reiseziel oder der Saison.
Familien als zweitgrösste Kundengruppe
Familien holen aber auf: Mit einem Anteil von 29% sind sie die zweitgrösste Kundengruppe – Tendenz steigend. Kleinere Gruppen ohne Kinder (10%) und Alleinreisende (9%) machen einen deutlich kleineren Teil der Buchungen aus; letztere verreisen bevorzugt im Frühling. Grosse Gruppen bleiben mit einem Prozent eine klare Minderheit.
Klassische Mittelmeerdestinationen bleiben beliebt
Die Analyse gibt auch Auskunft über die beliebtesten Reiseziele. Im Bereich Badeferien und Städtereisen stehen klassische Mittelmeerdestinationen weiterhin hoch im Kurs. An der Spitze liegt Spanien. Griechenland belegt Platz drei, gefolgt von Ägypten und Zypern.
Deutschland liegt insgesamt auf Rang zwei – dies aufgrund der grossen Nachfrage nach Aufenthalten rund um den Europa-Park. Wachstum verzeichnen zudem Destinationen wie der Oman, Kroatien und Tunesien.

Individualreisen: USA weiterhin Spitzenreiter
«Im Bereich der Individualreisen mit den beiden Spezialistenmarken Travelhouse und Tourisme Pour Tous belegen die USA trotz anhaltender Berichterstattung den Spitzenplatz», erklärt Hotelplan in ihrer Mitteilung.
Nicole Pfammatter, CEO Hotelplan Suisse, ordnet die aktuelle Reisesituation ein: «Individualreisen und Naturerlebnisse sind nach wie vor stark gefragt – und die USA bleiben dafür ein Top-Ziel. Aktuell profitieren Reisende von attraktiven Flug- und Hotelpreisen sowie einem vorteilhaften Wechselkurs.»
Japan und Coolcations im Aufschwung
Auch die Nachfrage nach sogenannten ‘Coolcations’, Reisen in kühlere Klimazonen, bleibe hoch. Besonders Finnland und Norwegen zählen hier zu den beliebtesten Destinationen. Ein deutliches Wachstum zeigt sich zudem bei Fernreisen nach Japan.
Auch Marokko, Oman, Italien und Tansania gehören zu den Reisezielen mit deutlich wachsender Nachfrage. Auffällig dabei sind regionale Vorlieben: In der Deutschschweiz zieht es viele nach Japan, während in der Romandie Island deutlich an Beliebtheit gewonnen hat.
Trend der Resort Villages
Ein weiterer grosser Reisetrend sind sogenannte Resort Villages – ganzheitlich geplante Feriendestinationen, die Unterkunft, Freizeit, Gastronomie und Infrastruktur an einem Ort vereinen. Gemäss Hotelplan gewinnen sie als touristische Gesamtdestinationen zunehmend an Bedeutung.
Neue KI-Projekte bei Hotelplan
Neben den Reisetrends steht bei Hotelplan Suisse im Jahr 2025 der gezielte Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) im Fokus. Beim Projekt ‘Travelhouse Golf’ sorgt KI für eine automatisierte Inhaltserstellung, wodurch sich der Aufwand bei der Texterstellung um 72% reduziere.
Unter anderem komme KI auch in der Lead-Bearbeitung und im Kampagnenmanagement zunehmend zum Einsatz. Ziel des KI-Einsatzes bei Hotelplan Suisse sei es, Effizienz und Innovation zu fördern. Die persönliche Beratung, Fachwissen und individueller Service bleibe aber zentral.
Auch die Kompetenzen der Reiseexpertinnen und -experten bleibe ein wesentlicher und wichtiger Erfolgsfaktor, betont Hotelplan. Die Mitarbeitenden nehmen daher regelmässig an destinationsspezifischen Weiterbildungen teil, darunter Studienreisen und Schulungen direkt vor Ort.
Deutlicher Anstieg bei SAF-Beiträgen
Der Anteil der Dossiers inkl. Flügen mit einem freiwilligen Beitrag zu Sustainable Aviation Fuel (SAF) hat bei Hotelplan Suisse deutlich zugenommen: In den Filialen stieg er von 26% im Jahr 2024 auf 35% für 2025.
Während bis Ende 2024 noch Beiträge an Klimaschutzprojekte möglich waren, erfolgte ab 2025 eine konsequente Umstellung auf SAF. Bereits jetzt zeige sich die Wirkung: Seit Einführung der neuen Option ist das Volumen der über die Websites von Hotelplan getätigten SAF-Beiträge markant gestiegen. (TI)
