
Der Global Maritime Environmental Congress öffnet seine Türen erstmals für die breite Öffentlichkeit. Am 7. September wird es im Rahmen der Fachkonferenz GMEC ein öffentliches Panel geben, an dem alle teilnehmen können, die das Thema interessiert. Hier diskutieren Umweltschützer mit Grössen der maritimen Branche über Klimaschutz in der Schifffahrt.
«Tut die maritime Branche genug für die Dekarbonisierung der Schifffahrt?» Mit dieser Frage beschäftigt sich das öffentliche NGO-Panel im Rahmen der Umweltfachkonferenz am kommenden Mittwoch. Mit dabei ist etwa Sönke Diesener von der Umweltorganisation Nabu. Ihm ist vor allem das Greenwashing vieler Kreuzfahrt-Anbieter ein Dorn im Auge: «Dass die meisten Schiffe immer noch mit dreckigem Schweröl betrieben werden, ist vor dem Hintergrund der werbewirksamen Lippenbekenntnisse zum Umweltschutz ein Skandal.»
Beim NGO-Panel trifft Diesener auf Aida-Cruises-Kommunikationschef Hansjörg Kunze. Die Reederei gilt als Vorreiter grüner Antriebstechnologie. Bereits zwei Schiffe der Flotte fahren mit dem Flüssigerdgas LNG. Kann sich Kunze künftig wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen an Bord seiner Kreuzfahrtschiffe vorstellen? Und welche Ideen für eine sauberere Schifffahrt hat Thomas Wiese, Director Strategy & Innovation bei Siemens Energy Marine? Wie der Weltschifffahrtsverband die alternativen Antriebe bewertet, ordnet BIMCO-Vize Lars Robert Pedersen ein. Was technisch bereits möglich ist, skizziert Technikexperte Daniel Chatterjee von Rolls-Royce. (TI)








