
Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.
Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg.
Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen.
Präsidentschaftswahl in der Republik Moldau
In der Republik Moldau finden am morgigen Sonntag, den 20.10., Präsidentschaftswahlen statt. Für das Präsidentenamt hat die Amtsinhaberin Maia Sandu gute Chancen wieder gewählt zu werden. Gegenwärtige Umfragen sehen sie bei rund 36 Prozent. Am Tag der Wahlen ist hinsichtlich möglicher Proteste im ganzen Land mit erhöhten Sicherheitsmassnahmen zu rechnen. Besonders in den Städten sind lokale Verkehrseinschränkungen möglich.
Pro-europäische Proteste in Georgien
Ebenfalls am Sonntag kommt es in der georgischen Hauptstadt Tiflis aller Voraussicht nach zu einer grossangelegten, pro-europäischen Demonstration. Die Protestierenden wollen damit den EU-Beitritt Georgiens einfordern. Besonders rund um den Tawisuplebis Moedani (Freiheitsplatz) ist mit Einschränkungen im lokalen Verkehr zu rechnen.
Proteste gegen Massentourismus auf den Kanarischen Inseln
Auf den Kanarischen Inseln drohen am Sonntag erneut Proteste gegen Massentourismus. Dazu haben verschiedene Sozial- und Umweltgruppen aufgerufen. Die Proteste sollen sich vor allem auf den Ort Maspalomas auf Gran Canaria konzentrieren, aber auch auf den anderen Inseln sind spontane Demonstrationen möglich. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind nicht auszuschliessen.
Jahrestag des Militärputschs im Sudan
Am Montag, den 21.10., jährt sich im Sudan der Militärputsch von 2021. Damals erklärte das Militär unter Führung von General Abdel Fattah Burhan die Regierung für aufgelöst und liess Ministerpräsident Abdalla Hamdok sowie weitere Regierungsmitglieder verhaften. Im Rahmen des Jahrestags kann es im ganzen Land zu Protesten und Ausschreitungen kommen. Lokale Verkehrseinschränkungen und gewaltsame Zwischenfälle sind, insbesondere vor dem Hintergrund der politisch instabilen Lage im Sudan, möglich.
Landesweiter Generalstreik in Uruguay
Die Gewerkschaft Unión Nacional de Obreros y Trabajadores del Transporte in Uruguay hat für Mittwoch, den 23.10., zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Sollte der Arbeitskampf wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben sowie im Verkehrswesen zu rechnen. Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Behinderungen kommen. Reisende sind angehalten, sich rechtzeitig über die Situation vor Ort zu informieren.
Landesweiter Verkehrsstreik in Peru
Auch in Peru soll kommenden Mittwoch gestreikt werden – hier planen verschiedene Verkehrsgewerkschaften, landesweit die Arbeit niederzulegen und gleichzeitig gegen die Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Es ist mit erheblichen Einschränkungen im Verkehrswesen des Landes zu rechnen. (TI)








