Die Risikoübersicht der Woche 43 für Reisende

Damit ist in der aktuellen Woche 43 zu rechnen – die Reiserisiken mit dem Monitoring-Unternehmen A3M.
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Sieben Kontinente, 195 Länder, acht Milliarden Menschen: Unsere Welt steht niemals still. Tagtäglich bewegen unzählige Ereignisse die Bevölkerung in den unterschiedlichsten Teilen des Planeten – Wahlen werden abgehalten, Proteste organisiert und neue Krisenherde tun sich auf.

Viele der Geschehnisse gehen in der allgemeinen Informationsflut des digitalen Zeitalters oftmals unter, einige andere sind auch schlichtweg zu weit weg. Um den Überblick zu behalten, Um den Überblick zu behalten, stellt Krisenfrühwarn-Experte A3M für uns wöchentlich eine Auswahl der wichtigsten Ereignisse zusammen. 


Demonstration vor der israelischen Botschaft in Bangkok

Aktivisten in der thailändischen Hauptstadt Bangkok haben für heute zu einer Friedensdemonstration vor der israelischen Botschaft aufgerufen. Es werden mehrere hundert Teilnehmer erwartet – die Polizei hat erhöhte Sicherheitsmassnahmen in dem Gebiet rund um die Botschaft angekündigt.  

Präsidentschaftswahlen in Argentinien

In Argentinien wird am morgigen Sonntag, den 22.10., ein neuer Präsident gewählt. Insbesondere nach Verkündung der offiziellen Ergebnisse ist mit Protesten und möglichen Strassenblockaden zu rechnen, entsprechend verschärfen die Behörden landesweit die Sicherheitsvorkehrungen. Gewaltsame Zwischenfälle sind dennoch nicht auszuschliessen.  

Pro-palästinensische Demonstration in Linz:

Ausserdem kommt es in der drittgrössten österreichischen Stadt Linz morgen aller Voraussicht nach zu einer pro-palästinensischen Demonstration. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Polizei und Demonstranten sind möglich.  

Militärputsch im Sudan jährt sich

Am Mittwoch, den 25.10., jährt sich im Sudan der Militärputsch von 2021, bei dem General Abdel Fattah Burhan die Regierung für aufgelöst erklärte und Ministerpräsident Abdalla Hamdok sowie weitere Regierungsmitglieder verhaften liess. Zum Jahrestag ist im ganzen Land aufgrund möglicher Demonstrationen mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. 

Landesweite Proteste in Costa Rica

Ebenfalls für Mittwoch hat die costa-ricanische Gewerkschaft der Beschäftigten im Bildungswesen (SEC) zu einer landesweiten Protestaktion aufgerufen, um gegen die niedrigen Haushaltsmittel zu demonstrieren. Sollten die Proteste wie angekündigt stattfinden, ist mit verschärften Sicherheitsmassnahmen zu rechnen. Unter Umständen kann es nichtsdestotrotz zu gewaltsamen Zusammenstössen kommen.  

Anhaltende Streiks der Flugsicherung auf den Kanaren

Aktuell und voraussichtlich noch bis einschliesslich 31.10. streiken die Mitarbeitenden der Flugsicherung auf den Kanarischen Inseln. Hauptsächlich betroffen ist der Flughafen von Lanzarote, auch Fuerteventura, La Palma und El Hierro kommt es zu Einschränkungen. Urlauber sind angehalten, sich vor Antritt ihrer Reise bei ihrer Fluglinie oder ihrem Reiseveranstalter nach den neuesten Fluginformationen zu erkundigen. (TI)