DRV-Präsident ist gegen Einzelleistungen in der Pauschalreiserichtlinie

Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) nimmt Stellung zu einem Thema, das auch in der Schweiz diskutiert wird.
DRV-Präsident Norbert Fiebig ©Christian Wyrwa, Diplom-Foto-Designer (FH)

Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) sprach am 3. DRV-Hauptstadtkongress vor rund 450 Teilnehmenden.

Am Kongress in Berlin wurde über die aktuell wichtigsten Themen der deutschen Reisebranche diskutiert.

Deutscher Reiseversicherungsfonds (DRSF) hat Bewährungsprobe bestanden

Gemäss dem DRV habe sich der Deutsche Reiseversicherungsfonds (DRSF) mit der FTI-Insolvenz einer ersten Bewährungsprobe unterzogen, in welcher er sich erfolgreich behaupten konnte. «Kein Pauschalreisegast wird sein Geld verlieren.», kommentierte DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Sollen auch Einzelleistungen abgedeckt werden? 

In Bezug auf die EU-Pauschalreiserichtlinie, die Norbert Fiebig bei weitem nicht akzeptabel findet,  kam ein Thema zur Sprache, das auch in der Schweiz diskutiert wird. Es geht um die Pauschalreiserichtlinie und die Diskussion darüber, ob zukünftig auch Einzelleistungen in einem Fonds abgedeckt werden sollen.

Norbert Fiebig hat diesbezüglich eine klare Meinung: «Wir sind gegen die Absicherung von Einzelleistungen im Geltungsbereich der Pauschalreiserichtlinie.»

Kunden müssen über die unterschiedlichen Reiseformen aufgeklärt werden

Wichtig ist gemäss Fiebig, dass transparent über die Unterschiede der Reiseformen aufgeklärt werde – über alle Kanäle – sowohl im Reisebüro als auch online. Dies
müsse lückenlos für alle Anbieter gelten. Nur so liessen sich Wettbewerbsverzerrungen vermeiden, sagt Norbert Fiebig. (TI)