Ebel und Kiep bleiben im TUI Vorstand

Der TUI Aufsichtsrat bestellt Vorstandsvorsitzenden Sebastian Ebel und Finanzvorstand Mathias Kiep für eine weitere Amtszeit. Beide Verträge wurden bis 2028 verlängert.
Sebastian Ebel und Mathias Kiep bleiben im Vorstand der TUI Group ©TUI

TUI-Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel steht für eine weitere Amtszeit an der Spitze der TUI. Der Aufsichtsrat der TUI AG hat die Wiederbestellung des Vorstandsvorsitzenden beschlossen.

Auch der Vertrag von Finanzvorstand Mathias Kiep wird um drei Jahre verlängert. Die aktuellen Vorstandsverträge beider laufen bis September 2025. Die Neubestellungen erfolgen bis September 2028.

Sebastian Ebel übernahm den Vorstandsvorsitz am 1. Oktober 2022. Er blickt auf eine lange Karriere im Konzern zurück, war als Vorstand unter anderem für das Hotel- und Kreuzfahrtgeschäft verantwortlich und war während der Pandemie auch Finanzvorstand der TUI. Mathias Kiep wurde im Oktober 2022 Ebels Nachfolger als Finanzvorstand.

In seinen beiden ersten Jahren als Vorstandsvorsitzender habe Sebastian Ebel die Transformation der TUI strategisch wie operativ in den Fokus genommen, so das Unternehmen.

Mathias Kiep wurde zum 1. Oktober 2022 zum Finanzvorstand des internationalen Tourismuskonzerns bestellt. Kiep startete 2011 bei der TUI AG und verantwortete unter anderem Strategie und Mergers & Aquisitions und sammelte als Geschäftsführer Finanzen der TUI Deutschland GmbH auch umfassende Erfahrungen im operativen Geschäft.

Wachstumspläne und neue Vertriebsmärkte

Die Rückzahlung aller Gelder des Staates aus den Pandemie-Programmen sei abgeschlossen, das Management umgebaut und die operativen Geschäfte gestärkt, erklärt die TUI Group.

Der Konzern habe zuletzt acht Quartale in Folge ein zweistelliges Wachstum beim bereinigten EBIT ausweisen können. Nicht nur in bestehenden Märkten wachse die TUI mit neuen Produkten und neuen Kunden, sondern auch ausserhalb Europas wolle das Unternehmen global wachsen – mit einem skalierbaren und dynamischen Veranstalterangebot ebenso wie mit neuen Hotelclustern in Afrika und Asien, erklärt der Konzern. Dabei stehe Nord-, West- und Ostafrika sowie Asien im Hotelbereich im Vordergrund. Neue Vertriebsmärkte sind gemäss TUI Iberia, Lateinamerika, aber auch Osteuropa.

Die TUI Marke sei weltweit bekannt, weil viele Länder seit Jahrzehnten das Ferienziel von TUI-Kunden seien. Diese Markenbekanntheit solle genutzt werden, um auch in diesen Ländern als Veranstalter lokale Kunden zu gewinnen. Hierin bestehe grosses Potenzial für globales Kundenwachstum, ist TUI überzeugt. (TI)