
Im neusten Newsletter des Vereins Fair unterwegs, früher Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (AKTE), erhält der klassische Reisevertrieb Rückendeckung von der Entwicklungsorganisation, die dafür den Online-Buchungsplattformen Expedia und Booking.com heftig an den Karren fährt. Im Rating der Nachhaltigkeitsplattform csrhub.com lägen beide in der schlechteren Hälfte.
«Die Giganten unter den Online-Buchungsplattformen optimieren Steuern und übernehmen kaum Verantwortung für ihre Lieferkette oder Menschenrechte wie das Recht auf Wohnen, das durch Overtourismus in den Destinationen beeinträchtigt wird», so Fair unterwegs und beklagt, dass der Nationalrat eine Digitalsteuer eben erst in der Herbstsession abgelehnt hat. Diese hätte auch OTA betroffen.
«Die Digitalisierung ist aus dem Tourismusgeschäft auf jeden Fall nicht mehr wegzudenken», stellt die Organisation fest. Aber: «Es wird Zeit, dass auf dem Buchungsmarkt gleich lange Spiesse für Offline- und für Online-Reiseveranstalter geschaffen werden», verlangt Fair unterwegs. (TI)
