Flughafentipps: Reibungsloser Start in die Sommerferien

Der grösste Schweizer Airport gibt Tipps, wie man den Besucherpeak entspannt meistern kann.
Wer gut vorbereitet zum Security-Check kommt, spart sich (und anderen) jede Menge Zeit. ©Flughafen Zürich

Die Schweiz schwitzt – die Sommerferien stehen vor der Tür! Und damit auch die verkehrsreichste Zeit am Flughafen Zürich.  Im Sommerflugplan 2025 werden ab Zürich 206 Destinationen von insgesamt 63 Airlines bedient. An den Wochenenden bis Ende August rechnet die Flughafen Zürich AG jeweils täglich mit über 100’000 Passagieren.

Deshalb gibt der grösste Schweizer Flughafen nun Tipps, wie man gut vorbereitet zu einem effizienten Ablauf beitragen und damit die Reise entspannter in Angriff nehmen kann:

Richtig packen

Sowohl das Hand- als auch das aufgegebene Gepäck werden vor dem Verladen ins Flugzeug auf verbotene Gegenstände kontrolliert. Es lohnt sich deshalb, vor dem Packen zu überprüfen, was ins Handgepäck und ins aufgegebene Gepäck darf, welche Einschränkungen gelten und welche Gegenstände zu Hause bleiben müssen.

E-Zigaretten, lose Batterien, Akkus sowie Powerbanks dürfen nicht ins aufgegebene Gepäck und müssen im Handgepäck transportiert werden.

Eintreffzeitpunkt am Flughafen 

Wie immer während der Hauptreisezeit wird empfohlen, zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen einzutreffen. Auf der Airport-Website erhalten Reisende Hinweise zur empfohlenen Eintreffzeit sowie zu den aktuellen Wartezeiten.

Neu ist es für Anreisende mit dem Auto auch möglich, den Parkplatz direkt mit den eigenen Flugdaten zu buchen – die empfohlenen Ein- und Ausfahrtszeiten werden dabei automatisch berechnet.

Online-Check-in nutzen

Bereits eingecheckt zum Flughafen zu kommen, kann die Wartezeit erheblich verkürzen. Je nach Airline werden Online- oder Vorabend-Check-ins angeboten. Für das Check-in vor Ort sind die Öffnungszeiten der Check-in-Schalter der jeweiligen Fluggesellschaft zu beachten. Das Check-in öffnet frühestens um 4:00 Uhr.

Self-Bag-Drop für Gepäckaufgabe 

Für Passagiere der Lufthansa Group (Lufthansa, Swiss, Edelweiss, Austrian, Air Dolomiti und Brussels Airlines), Aegean Airlines, Air France, Air Baltic, Chair Airlines, Condor, KLM und SAS Scandinavian Airlines stehen Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung.

In allen Check-in-Bereichen, in der Ankunft 1 sowie im Airport Shopping auf dem Weg zum Check-in stehen spezielle Automaten bereit, an denen die Gepäcketikette bequem per Bordkartenscan erstellt werden kann. Danach erfolgt die Gepäckaufgabe am Check-in-Schalter oder – bei den oben genannten Airlines – an den Self-Bag-Drop-Automaten.    

Zügig durch den Security check

Um den Ablauf an der Sicherheitskontrolle zu erleichtern, sind folgende Punkte zu beachten:

  • Nur so viel Handgepäck mitnehmen, wie von der Airline erlaubt ist.
  • Flüssigkeiten vorgängig in einen transparenten und wiederverschliessbaren 1-Liter Plastikbeutel legen. Pro Person ist ein Beutel erlaubt.
  • Flüssigkeiten sind nur in Behältern von maximal 100 ml erlaubt. Auch Aerosole, Sprays, Pasten oder gelartige Substanzen zählen als Flüssigkeiten.
  • Ausnahmen gelten für flüssige Medikamente oder für Baby- und Spezialnahrung, die auch in etwas grösseren Mengen im Handgepäck mitgeführt werden dürfen – je nach Bedarf während der Flugreise. Alle weiteren Flüssigkeiten, die nicht als Gefahrgut gelten, gehören ins Aufgabegepäck.
  • Laptop und andere grössere elektronische Geräte an der Sicherheitskontrolle vorweisen.
  • Metallgegenstände wie Gürtel oder Münzen vorab im Handgepäck verstauen.
Automatisierte Passkontrolle 

Reisende mit einem biometrischen Pass und mit Schweizer, EU- oder EWR-Staatsangehörigkeit sowie Inhaberinnen und Inhaber einer Schweizer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung (B oder C) können die automatisierten Passkontrollen (E-Gates) für die Ein- oder Ausreise nutzen. (TI)