
Die fünf Hotela-Institutionen – die AHV- und die Familienausgleichskasse, die Krankenkasse, die Hotela Versicherungen AG und die Vorsorgestiftung – blicken auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2024 zurück.
Der Geschäftsverlauf war geprägt von der positiven Dynamik in Tourismus und Hotellerie, den Hauptmärkten der Hotela.
Dank der hervorragenden Verfassung der angeschlossenen Unternehmen, des erfolgreichen Cross-Sellings bei bestehenden Kunden und des guten Neukundengeschäfts seien die Kundenzahlen und die versicherten Lohnsummen in allen Versicherungsbereichen weiter angestiegen, erklärt die Hotela.
Erfolgreiche Anlagetätigkeit
Die Unfall- und die Krankentaggeldversicherungen verzeichneten besonders hohe Zuwächse, und die Dienstleistung in der Lohnadministration Payroll Service erreichte einen Umsatzrekord.
Auch die Anlagetätigkeit der fünf Institutionen war sehr erfolgreich. Die Hotela Vorsorgestiftung konnte dank der überdurchschnittlichen Jahresperformance von 8.65% ihren Deckungsgrad auf 108.87% steigern und die Altersguthaben der Versicherten mit 3.25% verzinsen.
«Die guten Ergebnisse freuen uns sehr und bestätigen unsere Strategie», zieht Hotela-Präsident Jürg Domenig Bilanz. «Die Diversifizierung auf weitere Wirtschaftszweige und die konsequente Ausrichtung auf die Marktbedürfnisse machen sich bezahlt.»
Die Unternehmen würden einen klaren Vorteil darin sehen, alle Sozialversicherungen bei der Hotela zu bündeln und die Synergien zur HR- und Lohnadministration gezielt zu nutzen.
Investitionen in digitale Transformation
Wie in den vergangenen Jahren tätigte die Hotela namhafte Investitionen in die digitale Transformation. «Die Digitalisierungsprojekte haben zum Ziel, unseren Kunden die Arbeit zu erleichtern und unsere Abläufe laufend zu optimieren», erklärt Hotela-Generaldirektor Michael Bolt.
«2024 konnten wir wichtige Meilensteine erreichen und unseren Kunden wertvolle digitale Innovationen bieten.» Von besonderer Bedeutung waren die Lancierung einer neuen Branchensoftware für Krankentaggeld- und Unfallversicherungen sowie eine wichtige Erweiterungsetappe der digitalen Plattform Hotela+ Ende 2024.
Umsetzung der AHV-Reformen
Wie jede Gesetzesänderung erforderten auch die AHV-Reform 21 und die bevorstehende Einführung der 13. AHV-Rente umfangreiche IT-Anpassungen und Prozessänderungen. Das Arbeitsvolumen und der Verwaltungsaufwand sind dadurch stark gestiegen.
Mit der Flexibilisierung des Rentenbezugs erhielten die Versicherten zahlreiche Wahlmöglichkeiten, was ihren Informationsbedarf deutlich erhöhte. Hotela wurde daher stärker in Anspruch genommen und bearbeitete rund 600 Anträge auf eine Rentenvorausberechnung. Das sind 40% mehr Anfragen als im Vorjahr.
Über 30 neue Stellen und über 100 neue Arbeitsplätze
Angesichts des laufend zunehmenden Arbeitsvolumens schuf die Hotela im Berichtsjahr 32 neue Stellen. Ende 2024 zählte die Hotela 293 Mitarbeitende. Das Personalwachstum machte auch räumliche Anpassungen nötig: Mit der Renovierung der beiden Hotela-Gebäude und dem Erwerb einer weiteren Bürofläche stehen nun in Montreux über 100 zusätzliche Arbeitsplätze zur Verfügung. (TI)
