
Der Schaffhauser Veranstalter Let’s go Tours ist auf Promo-Tour mit den Seychellen. Judeline Edmond vom Office du Tourisme des Inselstaats besucht mit zwei Reise-Profis von Let’s go die Reisebüros in der ganzen Deutschschweiz. Und wer dann für seine Kunden eine Reise auf die Seychellen bucht, kann grad selber eine Reise für zwei Personen ins Inselparadies gewinnen, wie Susanne Häfliger beim Besuch bei TRAVEL INSIDE erklärte.
Die Seychellen gehören zu den ersten Destinationen, die schon während der Corona-Pandemie auch für ungeimpfte, aber getestete Reisende offen waren. Entsprechend gut besucht waren die drei Inseln. Auch jetzt sei das Land gut gebucht und besucht, es gebe aber immer noch freie Plätze. «Man sollte jetzt allerdings nicht allzu wählerisch sein», sagt Susanne Häfliger, welche die für die Schweiz von Paris aus zuständige Judeline Edmond zusammen mit Matthias Stelzer begleitete.
Die Schweiz sei für die Seychellen ein sehr wichtiger Markt, erklärte Edmond im Gespräch in der Redaktion: «Schweizer sind unter den Top Ten, und wir möchten, dass sie zu den Top Five aufsteigen.» Dafür will der Inselstaat im Indischen Ozean auch an seinem Image arbeiten. «Die Seychellen sind nicht so teuer, wie viele meinen. Und wir sind auch nicht nur eine Honeymooner-Destination», betont sie.
Gerade für die naturverbundenen Schweizer biete das Naturparadies viel Abwechslung, von Wanderungen in der grünen Wildnis bis hin zum Entdecken der Unterwasserwelten im glasklaren Wasser. Die Seychellen haben sich seit Jahren dem Schutz ihrer Natur verschrieben und etwa ein weitgehendes Plastic-Verbot erlassen. So gibt es weder Plastic-Strohhalme in den Drinks noch Plastic-Säckli in den Läden.
Die Schweizer sind freilich eher im höherpreisigen Segment unterwegs. Die meisten buchten 4- oder 5-Sterne-Hotels, blieben durchschnittlich zwei Wochen und besuchten typischerweise mehrere Inseln, sagt Edmond. Das Preisniveau im Land habe sich, anders als an anderen Feriendestinationen, seit Corona kaum verändert, meint auch Susanne Häfliger. Teurer geworden seien einzig die Flüge – dies wie an fast alle Ziele dieser Welt.
Christian Maurer
