
Dank der zunehmenden Lockerungen der Corona-Massnahmen befindet sich die Reisebranche in einem leichten Aufwind. Dies bestätigen Markus Flick, Mediensprecher von DER Touristik Suisse/Kuoni und Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizer Reiseverbands in der «SRF-Tagesschau» vom 1. Februar.
Walter Kunz gibt sich noch vorsichtig optimistisch: «Die Zeichen sehen gut aus im Moment, aber wir sind noch zurückhaltend, weil wir nicht wissen wie sich die Pandemie noch entwickelt. Wir haben in den vergangenen Jahren zu viele Rückschläge erlebt, aber grundsätzlich schauen wir wieder positiv in die Zukunft.»
Was das Kundenverhalten betrifft, stellt der SRV-Geschäftsführer fest: «Es wird vermehrt im Reisebüro gebucht und nicht mehr direkt auf den Plattformen und tendenziell steht immer noch Europa im Fokus. Die Fernreisedestinationen werden etwas länger brauchen, bis sie sich wieder erholt haben.»

Kuoni, TUI und Hotelplan bestätigen laut «SRF», dass die Buchungen im Januar deutlich angezogen haben. «Bei Kuoni verzeichnen wir aktuell stark steigende Buchungseingänge. Allerdings muss man auch sagen, dass der Januar weiterhin 50% unter dem Wert von 2019 liegt», erklärt Flick.
Weil sich Reisende vermehrt von Reisebüros durch den Beschränkungsdschungel führen lassen, rechnet die Branche mit weiterem Wachstum – auch weil Kunden tiefer ins Portemonnaie greifen würden. «Schweizerinnen und Schweizer geben tendenziell etwas mehr Geld aus als vor der Pandemie», bestätigt Flick. (TI)
