Wegen Nahost-Konflikt: Seabourn ändert Reiseroute

Die Kreuzfahrtgesellschaft Seabourn hat ihre usrprünglich geplante Herbst- und Winter-Route 2025 im Roten Meer abgesagt und durch neue Reiserouten ersetzt.
Die Seabourn Encore © Seabourn

Die Reederei Seabourn hat auf die jüngsten Ereignisse in Bezug auf den Nahost-Konflikt reagiert und die geplante Fahrtroute der Sebourn Encore für den Herbst und Winter 2025 geändert, um das Rote Meer zu meiden. Mit dieser Massnahme solle die Sicherheit der Gäste gewährleistet werden.

Sieben neue Kreuzfahrten als Ersatz angeboten

Als Ersatz bietet Seabourn ihren Gästen sieben neue Kreuzfahrten durch das Mittelmeer und die Adria, die südliche Karibik und den Panamakanal sowie Hawaii und Japan an. Die Länge der Reisen variiere von 8 bis 17 Tagen, die Seabourn Encore besuche dabei 33 Zielen in 17 Ländern, teilt die Reederei mit. Die neuen Routen sind ab sofort buchbar.

Vom Mittelmeer und Adria in westlicher Richtung nach Japan

Das Schiff Seabourn Encore werde vom Mittelmeer und der Adria in westlicher Richtung nach Japan fahren und dabei mehr als 18’500 Seemeilen über fünf Kontinente und zwei Ozeane zurücklegen, teilt die Reederei mit.

Auf der Route liegen gemäss Seabourn 8 Erstanläufe: 5 für die Seabourn Encore – Alghero auf Sardinien und Motril in Spanien, Hamilton auf den Bermudas, Kralendijk auf Bonaire und Willemstad auf Curacao – sowie 3 Anläufe für Schiff und Reederei: Ceuta im spanischen Marokko sowie Tokio und Osaka in Japan.

Überquerung des Atlantischen Ozeans von Lissabon nach Miami

Weitere Höhepunkte der Route seien die Überquerung des Atlantischen Ozeans von Lissabon nach Miami und in die südliche Karibik sowie die Durchfahrt durch die historischen Schleusen des Panamakanals mit einem kompletten Turnaround-Tag in Fuerte Amador, Panama, der den Gästen die Möglichkeit biete, die nahe gelegene Hauptstadt Panama City zu besuchen. (TI)