Im Vergleich zum Sommerflugplan 2007 erhöht Air France KLM das Angebot an Sitzkilometern um 4,6% (Langstrecke +5,1%, Kurz- und Mittelstrecke +3,2%). Im Langstreckenverkehr bietet KLM neue Reiseziele in Lateinamerika und baut die Transatlantikverbindungen ab Amsterdam und London-Heathrow in Kooperation mit Northwest Airlines aus. Air France setzt ihr Joint Venture-Abkommen mit US-Partner Delta ab Sommer 2008 um. Neu fasst Air France in London-Heathrow Fuss, und passt das Angebot nach Afrika, in die Karibik und den Indischen Ozean saisonal an.
Im Mittelstreckenverkehr bedient Air France drei neue Zielorte ab Paris-Charles de Gaulle (Shannon, Triest und Münster) und erhöht ihr Angebot an ihrem Hub in Lyon. Zudem wird die Flugfrequenz zwischen Genf und der südwestfranzösischen See- und Heilbäderstadt Biarritz verdoppelt. Régional, eine Tochtergesellschaft von Air France, wird den neu täglichen Flug durchführen. Von Montag bis Freitag wird ein Embraer Regional Jet 135 à 37 Sitzplätzen eingesetzt, und ein Flugstopp wird in Clermont-Ferrand eingelegt, so dass die Flugdauer total 2h15 beträgt. Am Wochenende wird mit einem Embraer Regional Jet 145 à 50 Plätzen nonstop geflogen; die Flugdauer beträgt dann nur 1h20.
KLM konzentriert die Erweiterung ihres Angebots hauptsächlich auf Nordeuropa (neu nach Linköping in Schweden). Die Verbindungen von Zürich (sechs Mal täglich) und Genf (fünf Mal täglich) nach Amsterdam bleiben konstant.
