Club Med rutscht in die roten Zahlen

Immobiliensparte verhagelt die Bilanz.

Der französische Clubferien-Anbieter Club Méditerranée hat im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich weniger verdient. Ein drastischer Rückgang in der Immobiliensparte konnte durch den Zuwachs im Kerngeschäft mit Clubreisen nicht ausgeglichen werden, wie das Unternehmen heute mitteilte. Der Betriebsgewinn sank für das Jahr bis Ende Oktober auf 14 Mio. Euro (2006: 35 Mio. Euro). Analysten hatten mit 34,5 Mio. Euro gerechnet.

Unter dem Strich rutschte der Club Med in die roten Zahlen und musste einen Nettoverlust von 8 Mio. Euro hinnehmen (2006: +5 Mio. Euro). Der Gesamtumsatz entsprach mit 1,72 Mia. Euro den Erwartungen.

Mit dem Clubreisen-Geschäft, bei welchem der Club Med seit einigen Jahren verstärkt auf Luxusangebote setzt, zeigte sich CEO Henri Giscard d’Estaing zufrieden: «2007 war geprägt von einem starken Wachstum unserer Kundenstamms im oberen Preissegment.» Die Sparte verbuchte einen Zuwachs des operativen Gewinns von 37% auf 33 Mio. Euro, doch die Betriebsgewinne aus Immobiliengeschäften sanken auf 2 Mio. Euro (gegenüber 40 Mio. Euro im Jahr zuvor).