Nach zweieinhalbjährigen Verhandlungen haben sich EU-Kommission, EU-Parlament und Ministerrat darauf verständigt, die Luftsicherheitsverordnung zu novellieren. Am Dienstag wurde die Einigung verabschiedet. Sie sieht unter anderem die Möglichkeit zur Stärkung der so genannten «One Stop Security» vor – also einer Abschaffung von erneuten Sicherheitskontrollen für Passagiere und deren Gepäck, wenn bereits am Ausgangsflughafen eine EU-konforme Sicherheitskontrolle erfolgt ist. Auch können unter gewissen Voraussetzungen Verzögerungen vermieden werden, die durch das Ausladen von Gepäck entstehen, wenn der Fluggast nicht zum Flug erschienen ist. Gleichzeitig eröffnet die Einigung die Möglichkeit, die Finanzierung der Sicherheitsmassnahmen neu zu diskutieren und in jedem Fall mehr Transparenz darüber zu gewinnen, wer in welchem europäischen Land was zahlt.
Zur umstrittenen Flüssigkeitsregelung gab es noch keine neue Entwicklung. Allerdings ist auch dort der Weg für eine Überprüfung geebnet.
