Um die Luftverschmutzung zu reduzieren und Staus zu verringern, führt Mailand ab dem 2. Januar 2008 eine Maut für Innenstadt-Verkehr ein. Autofahrer, die montags bis freitags von 07.30 bis 19.30 Uhr in den rund sieben Quadratkilometer grossen Stadtmauerring („Cerchia dei Bastoni“) fahren wollen, müssen eine Abgabe entrichten. Diese Gebühr wird je nach Umweltbelastung zwei bis zehn Euro pro Tag betragen; Elektroautos und besonders abgasarme Fahrzeuge sind ausgenommen.
Die Einfahrts- und Parkberechtigungsscheine („Gratta e passa“) können bei der Post und an Kiosken („tabacchi“) gekauft werden. Als Zufahrtskontrollen sollen 42 elektronische Einfahrten am Rande der Innenstadt errichtet werden. Mautprellern drohen Geldstrafen von 71 Euro. Davon betroffen sind auch ausländische Autofahrer. Sie sind von der City-Maut nicht ausgenommen.
Mailand gilt als eine der italienischen Städte, die am stärksten unter Luftverschmutzung leiden. Diese soll durch die Maut um 25 Prozent verringert werden.
