Neue Weltwunder erkoren

100 Mio. Personen haben abgestimmt. Sanktionierung durch die UNO fehlt.

Lateinamerika hat in der Wahl um die «Neuen Sieben Weltwunder» abgeräumt: Mit Machu Picchu (Peru), Chichen Itza (Mexiko) und der Jesus-Statue in Rio de Janeiro (Brasilien) sind drei der sieben „Weltwunder“ dort zu finden.

Die weiteren „Weltwunder der Moderne“ sind die Grosse Mauer (China), die Nabatäerstadt Petra (Jordanien), das Kolosseum (Rom) sowie der Taj Mahal (Indien). Das einzige erhaltene Weltwunder der Antike, die Pyramiden von Gizeh (Ägypten), behält laut den Organisatoren – die Schweizer Gesellschaft „New7Wonders“ von Bernard Weber – der neuen Umfrage seinen Status als Weltwunder bei.

Nicht zum Handkuss kamen unter anderem die Akropolis in Athen (Griechenland), die Statuen der Osterinsel (Chile), die Tempelanlagen von Angkor (Kambodscha), die Freiheitsstatue in New York (USA) oder die Hagia Sophia in Istanbul (Türkei).

Laut „New7Wonders“ haben über 100 Millionen Personen per Internet oder SMS abgestimmt- wobei mehrmals abgestimmt werden konnte… Im Übrigen hat sich die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) von der Wahl distanziert und verweist auf ihre Liste der “World Heritage Sites“, welche inzwischen 851 Orte umfasst.

Zur Erinnerung: Die ursprünglichen 7 Weltwunder der Antike, heute bis auf die Pyramiden alle verschwunden, waren die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon (heutiger Irak), die Zeus-Statue in Olympia (heutiges Griechenland), der Artemis-Tempel in Ephesus (heutige Türkei), das Mausoleum von Halikarnassus (heutige Türkei), der Koloss von Rhodos (heutiges Griechenland) und der Leuchtturm von Alexandria (heutiges Ägypten).