Oasis ist gescheitert

Der erste Langstrecken-Billigflieger aus Hong Kong hat den Betrieb eingestellt.

Das Experiment Langstrecken-Lowcost ist für Oasis nach 17 Monaten bereits zu Ende: Die Airline aus Hong Kong, welche Strecken nach Vancouver und London anbot, erlitt pro Flug Verluste von fast 130’000 Dollar und stand zuletzt vor einem Schuldenberg von über 150 Mio. Dollar. Als Gründe für das Aus nannte Oasis die stetig steigenden Treibstoffpreise. Allerdings dürfte auch die harte Konkurrenz auf den angebotenen Strecken – unter anderem von British Airways und Cathay Pacific – zum ökonomischen Absturz beigetragen haben.

Oasis sucht jetzt einen Käufer und hofft, unter neuer Eigentümerschaft weitermachen zu können. Vorerst fühlen sich aber jene bestätigt, welche seit jeher predigten, dass Low-Cost auf Langstrecken im Airline-Business nicht rentabel sein kann.