
Wie jüngst bekannt wurde, will der Bund Sparpakete schnüren. Sechs der acht Regionalflugplätze sollen sechs im Rahmen dieses Entlastungspaktes keinen Anspruch auf Bundesgelder mehr haben.
Falls das Parlament zustimmen und die Sparmassnahme in Kraft treten sollte, wird die Kürzung im Jahr 2027 erfolgen, TRAVEL INSIDE berichtete.

Wie die am Ostschweizer Flugplatz ansässige People’s Air Group nun mitteilt, werfe die Entlastungspaket E27-Vernehmlassung bereits ihre Schatten voraus: «Die für kommenden August 2025 geplante Sanierung der Start- und Landepiste wird verschoben», erklärt Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group.
«Denn ohne Planungssicherheit macht es keinen Sinn, Millionenbeträge in eine Pistensanierung zu investieren. Stattdessen werden gezielte Reparatur- und erhöhte Instandhaltungs-Massnahmen einen weiterhin sicheren Betrieb gewährleisten», erläutert Thomas Krutzler.
Betriebsunterbrechung im August bleibt bestehen
Diese Massnahmen sollten voraussichtlich in Nachtarbeit durchgeführt werden, sodass der Flugplatz an den betrieblichen Öffnungszeiten festhalten kann. Die geplante Betriebsunterbrechung der Linien- und Charterflüge zwischen dem 11. bis 29. August 2025 bleibt jedoch unverändert.
«Die Luftfahrt finanziert sich selbst»
In Bezug auf das Entlastungspaket und die Streichung der Unterstützungsgelder stellt Thomas Krutzler zudem klar: «Es werden auch heute schon keine Mittel aus der allgemeinen Bundeskasse für die Flugsicherung aufgewendet. Die Gelder kommen ausschliesslich zweckgebunden aus der Mineralölsteuer auf Flugbenzin. Die Luftfahrt finanziert sich also selbst». (TI)
